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27.9.2020 Damen

Lokalderby gegen TSV Feytal 16:19

15 schlechte Minuten verhalfen den Gegnerinnen zum Sieg

Am Sonntagabend bewährte sich die Schleidener Turnhalle erstmals im Meisterschaftsbetrieb unter den Hygieneregeln, die die Corona-Pandemie leider vorgibt. Zuschauer und alle Beteiligten verhielten sich vorbildlich. Aber nun zum Spiel…

Jeder kann mal einen schlechten Tag haben. Schleiden hatten ihn heute definitiv, der Schiedsrichter hatte ihn auch, nur die Feytaler Mädels nicht. Sie spulten ihr Spiel herunter.

Die VfB Damen hatten 5 Siebenmeter, von denen sie nur einen direkt verwandelten. Die Feytalerinnen hatten 3 derer, die sie alle verwandelten.

Erst in der 7. Minute warfen die Gelb/Schwarzen ihr erstes Tor zum 1:3, allerdings stand es in der 8. Minute schon 1:5 gegen den VfB. Eine Auszeit in der 13. Minute bewirkte wenigstens, dass man sich über die besagte 15. Minute bis zur Halbzeit auf 6:9 herankämpfte.

Beim Pausentee wurden nochmal eindringlich die Deckungsqualitäten, über die die Schleidenerinnen zweifellos verfügen, herauf beschworen.

Und siehe da, die Mädels kämpften sich immer mehr heran. Schon in der 38. Minute warf Michelle das Anschlusstor zum 10:11. Direkt im Gegenzug wurde sie jedoch vom Platz gestellt. Sie hatte den Ball nur mit erhobenen Armen abgewehrt, was der richterlichen Entscheidung keine Grundlage bot und anders entschieden wurde.

Unmittelbar danach zogen die Gäste wieder auf einen drei Tore Vorsprung davon.

In der 54. Minute stand es 16:18 und ein Unentschieden lag bereits in der Luft. Aber die TSV’lerinnen warfen das 16:19, welches dann schon den Entstand bedeutete.

Einen Siebenmeter in der 55. Minute nicht verwandelt, mit sich selber und dem schwarzen Mann gehadert, schafften es die Schleidenerinnen nicht mehr in den fünf verbleibenden Minuten ein Tor zu werfen.

Dank guter Abwehrarbeit schaffte das der Gegner jedoch auch nicht mehr.

Resümee: Unnötige Niederlage gegen einen heute besseren Gegner aus Mechernich.

Nächste Woche beim Auswärtsspiel in Poppelsdorf werden die Karten neu gemischt. Das Heldinnen-Team aus der Eifel will dann die ersten beiden Punkte in der Kreisliga einstreichen.

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19.9.2020 Herren

Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist…

….so ähnlich war der Wortlaut in der Spielmitteilung von Spielertrainer Sven Rupp nach der 20:28 Niederlage bei Niederpleis II.

Schnell lag die Herren-Mannschaft des VfB mit 1:4 zurück und fand überhaupt nicht ins Spiel. Den Vorsprung der Gegner konnte während des ganzen Spiels nicht mehr aufgeholt werden.

Sogar eine doppelte Überzahl der VfB Recken in der zweiten Hälfte konnte nicht genutzt werden, den Spielstand zu verkürzen und wieder näher an die Pleiser heranzukommen.

Viele Torabschlüsse der Schleidener waren zu hektisch und unvorbereitet und führten dementsprechend nicht zum gewünschten Erfolg.

Am Ende fiel das Ergebnis dennoch zu deutlich aus. Denn beim VfB wurde noch viel gewechselt, damit auch jeder Spieler seine Spielanteile bekommt.

Nun heißt es Mund abwischen und die volle Konzentration aufs nächste Spiel am kommenden Sonntag, 15.15 Uhr in Schleiden, zu legen. Der Gegner ist dann die 4. Mannschaft des TSV Bonn rrh., für die es das erste Spiel der Saison sein wird.

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19.9.2020 Damen

Damen 21:26 (Hz. 10:13)

Neue Liga, neue Spielerinnen, neues Glück?

Mehr als ein halbes Jahr nach dem letzten Spiel….
– unter den Hygienebedingungen der Corona Krise….
– mit Verzicht auf die schwangeren, dafür aber mit neuen Spielerinnen….
– startete das Heldinnen-Team der Damen des VfB Schleiden in die neue Saison in der Kreisliga.

Kreisliga? Ja, durch den Verlust einiger Mannschaften dürfen die Schleidener Ladys in dieser Saison eine Liga höher antreten.

Die Saison-Vorbereitung verlief trotz Corona-Zeiten ganz gut. Denn es wurde seit Aufhebung der Corona-Restriktionen schon seit Ende Juni regelmäßig trainiert.

Der Erftstädter Oberliga-Nachwuchs – die erste Damenmannschaft spielt in der höchsten Verbandsklasse – war für uns gänzlich unbekannt. Der heutige Gegner musste zu Saisonbeginn den Abgang von rund 20 Spielerinnen verkraften. Also zog man die weibliche A-Jugend von deren Spielbetrieb zurück und lässt sie zur kommenden Saison als Damenmannschaft in der Kreisliga antreten.

Nun zum Spiel:
Helga, Mine, Alla und Hannah nicht da, die anderen schwanger oder anderweitig nicht verfügbar, reisten die Schleidenerinnen am Samstag Mittag nach Erftstadt-Liblar. Motiviert waren die Damen, denn das Training der letzten Wochen versprach eine Leistungssteigerung zur Vorsaison.

Jedoch saß zu Spielbeginn mit Rückkehrerin (nach drei Jahren Kinder-Pause) Vanessa nur eine Wechselspielerin auf der Bank. Torfrau Eva spielte im Feld, Milena erstmals seit einem Jahr im Tor.

Gut fing es an. Nach dem aufwändigen Aufwärmprogramm zogen die Gäste aus der Eifel bis zur 5. Minute mit 2:0 davon, was den Heimverein HVE zur ersten Auszeit zwang. Diese wirkte sich aus und half damit den Erftstädterinnen den Anschluss zu halten. Bis zur 16. Minute stand es 6:6 unentschieden und man konnte mit einem offenen Spiel bis zum Schluss rechnen.

Dann aber geschah durch eine unbedachte Aktion von Michelle der Super-GAU. Sie bekam nach einem Foulspiel die Rote Karte, was einerseits berechtigt war, von anderen Schiedsrichtern allerdings nicht so bestraft worden wäre.
Aber von „wäre“ kann man sich nichts kaufen, Michelle durfte mit Mundschutz auf der Tribüne Platz nehmen.

Der HVE nutze die Schwächung der Eifelerinnen und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 13:10 auf. Die Schleidener Gästinnen, mittlerweile verstärkt durch die verspätet angereiste Torfrau Svenja, wollten das aber nicht auf sich sitzen lassen. Konzentriert und mit Willen kämpften sie sich immer mehr heran.

In der 39. Minute wurde der Spielstand mit 14:14 egalisiert. Danach legte die Oberliga-Reserve des HVE immer wieder ein Tor vor, was die Schleidenerinnen jedoch ständig kontern konnten.

Nach einer letzten Auszeit des VfB in der 55. Minute verkürzte Melle noch auf 21:22 (Minute 56:44). Vollmotiviert wollte man nachlegen, verhaspelte sich aber im Angriff, was das Erftstädter Jugendteam gnadenlos ausnutzte und das Spiel schließlich mit 26:21 – in der Höhe unverdient – gewann.

Die neuen Spielerinnen Vanessa und Svenja zeigten bei ihrem ersten Einsatz sehr gute Leistungen. Das gesamte Team verdiente sich ebenfalls gute Noten!

Die Stimmung bei den Heldinnen aus Schleiden war demnach auch nicht zu stark geknickt. Mit den fehlenden Spielerinnen im Team werden beim Rückspiel die Karten neu gemischt.

Mitgespielt haben:
Milena im Tor (1.Hz) und Feld (2.Hz), Svenja im Tor (2.Hz), Eva, Luca, Jana, Alex D., Melanie, Michelle, Vanessa

Kommenden Sonntag, am 27.9., empfangen die Heldinnen um 17 Uhr in heimischer Halle den Lokalrivalen des TSV Feytal.

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1. März 2020

Damen 21:20 (Hz. 10:10)

Klasse gekämpft, alles gegeben, verdient gewonnen!

Nachdem im Spiel vor Karneval der Tabellenführer aus Feytal hoch geschlagen wurde, sollte dieses Wochenende gegen die, in der Tabelle zweitplatzierte, Zweitvertretung aus Bonn Bad-Godesberg ein weiterer doppelter Punktgewinn folgen. „Sollte“ ist allerdings im Konjunktiv geschrieben und ein Wunschprogramm. Aber die beiden vorbereitenden Trainingseinheiten wurden genutzt, um sich gut auf die Gegnerinnen einzustellen.

Die Hiobsbotschaften trudelten dann teilweise kurz vor dem Spiel ein. Mit Mine und Alla musste unser – in der Liga berüchtigt und bekannter Mittelblock – ausgetauscht werden. Positive jedoch, dass sich Julia D., entgegen ihrer ursprünglichen Absage, doch zum Spiel einfinden konnte.

Das Spiel begann gut für die Heldinnen des VfB. Schnell wurde bis zur 6. Minute eine 3:1 Führung herausgespielt, die, um es nochmal zu relativieren, auch schon 6:1 hätte heißen können. Um wieder mal den Konjunktiv zu nutzen.

Langsam kippte das Spiel. Der VfB verdaddelte die Bälle. Fangfehler, Fehlpässe, verworfene Siebenmeter und persönliche Unzulänglichkeiten ließen die Gäste vom Rhein bis zur 20. Minute auf 4 Tore und den Spielstand von 5:9 davon ziehen.

Aber: Man darf den Spielstand nicht vor der Halbzeit loben. Kontinuierlich kämpften sich die VfB Mädels wieder heran. In der Deckung wurde endlich zugepackt und die starke Luca steuerte weitere 3 Tore zum Halbzeitstand von 10:10 bei.

Beim Pausentee wurden die Unzulänglichkeiten aufgearbeitet und sich darauf eingeschworen, das Spiel auf jeden Fall zu gewinnen.

Dazu kam, dass unsere neue Spielerin Michelle in der zweiten Halbzeit ein Trikot überstreifen konnte, weil der Schiedsrichter ihr die Spielberechtigung erteilte. Und das stellte sich nach ihrer Einwechslung in der 37. Minute als Segen für das Spiel heraus.

Die zweite Halbzeit begann der VfB motiviert, aber die zweite Vertretung des GTV ließ nicht locker.

Beim Stand von 16:14 für den VfB in Minute 49 zogen sich die Heldinnen eine empfindliche Zeitstrafe zu, die der Gegner ausnutzte und schlussendlich zum 16:16 ausglich.

Bis zur 58. Minute hatten mal die Godesbergerinnen und mal die Schleidenerinnen die Nase vorne. Dann jedoch warfen, innerhalb von nur 30 Sekunden(!), die Gelb/Schwarzen 2 Tore zum 21:19 Vorsprung heraus. Die Gäste konnten dieses nicht mehr kompensieren und verkürzten erst 10 Sekunden vor Schluss auf 20:21.

Der Jubel im Team und auf der Tribüne war groß. Michelle gab einen hervorragenden Einstand mit ihren ersten beiden geworfenen Toren und einem genialen Pass auf die Kreisläuferin Jana, die heute ihr erstes Tor in dieser Saison erzielte.

Ein Sonderlob an beide Torhüterinnen, die wieder mal der große Rückhalt in den kniffligen Situationen waren!

An diesem Sieg waren folgende Damen beteiligt: Eva (1. Hz) und Helga (2. Hz) im Tor sowie Erna, Milena, Julia D., Luca, Jana, Julia W., Réka, Alex D., Melanie, Michelle, Hannah sowie die „kranke“ Alla auf der Bank.

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16. Februar 2020

Damen

Spiel, Satz, Sieg! Kantersieg gegen Tabellenführer

Ja, wir hatten uns vorgenommen, gut gegen den Gegner auszusehen.
Ja, wir hatten die letzten beiden Wochen eine hohe Trainingsbeteilgung.
Ja, wir haben uns im letzten Jahr stetig weiter entwickelt.

Aber dieses sind alles nur gute Vorsätze und erste Schritte gewesen. Heute mussten gegen den Tabellenführer aus Feytal auch Taten folgen.
Und diese folgten!

Der VfB hatte eine volle Bank und somit standen die erlaubten 14 Spielerinnen im Spielbericht. Der TSV hingegen trat seine nahe Auswärtsreise mit nur zwei Wechselspielerinnen an, wovon eine auch noch verletzt war und nicht spielen konnte. Dazu musste der Gegner auf die standesgemäßen Keeperinnen verzichten, was für den VfB im Gegenzug einen großen Vorteil bedeutete.

Wichtig war, die Überlegenheit auch auszuspielen und in ein gutes Ergebnis umzumünzen. Alle Vorzeichen sprachen für die Heldinnen des VfB.

Das Spiel begann mit einer konzentrierten Deckungsarbeit des VfB. Hinten den Gegner abkochen und vorne die Bälle im Netz versenken. Das war die ausgesprochene Devise, die eigentlich für alle Spiele gilt.

Über ein 4:1und ein 10:4 zogen die Schleidener Ladys immer mehr davon. Eva stand im Tor wie eine Eins und ließ die Feytalerinnen selbst beim Tempogegenstoß verzweifeln.

Nach rund 20 Minuten wurden die Spielerinnen durchgewechselt, so dass auch die Reservespielerinnen ihre Spielanteile bekamen. Und jede von diesen nutzte ihre Chance und fügte sich nahtlos in das gute Spiel des VfB ein.

Der Halbzeitstand von 12:5 zeigte, dass der Gegner aus Mechernich hier in der Sturmius-Arena nichts zu holen hatte. Dennoch wurde in der Halbzeitansprache eindringlich vor Überheblichkeit gewarnt. Das druckvolle Angriffsspiel sowie die konzentrierte Abwehrarbeit musste über 60 Minuten konstant aufrecht gehalten werden.

Außerdem sollte die starke Nummer 18 der Feytalerinnen in Manndeckung genommen werden, um den Spielfluss des Gegners noch mehr zu stören.

So setzte sich das Heldenteam des VfB bis zur 45. Minute mit 21:7 immer weiter ab. Die Feytalerinnern erzielten in 15 Minuten nur zwei Tore. Das lag an Helga im Tor, die die Bälle parierte, welche die starke Abwehr des VfB überhaupt nur zuließ.

Jedenfalls ging es munter weiter, Réka erzielte mit dem 24:10 ihr erstes Tor für die Heldinnen, und nach 60 Minuten stand ein hochverdientes 25:10 an der Anzeigentafel in der Turnhalle. Laura feierte heute ihren Einstand ins Team, auch wenn sie nicht am Torreigen beteiligt war. Sieben Spielerinnen trugen sich in die Schleidener Torschützenliste ein.

Auf der Tribüne wurde der Sieg anschließend bei dem einen oder anderen Getränk genossen. Spielerinnen des Tages war das gesamte Team!

Die nächsten beiden Trainingseinheiten werden nun genutzt, sich auf den kommenden Gegner, die zweite Mannschaft des Godesberger TV, vorzubereiten. Mit diesem Team haben die Heldinnen auch noch eine Rechnung offen!

Am Sieg beteiligt waren: Eva (1. Hz) und Helga (2. Hz) im Tor sowie Jasmin, Erna, Milena, Julia D., Luca, Jana, Alla, Laura, Julia W., Réka, Alex D., Melanie